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Willkommen auf den Seiten des „Neuen Reha-Modells“ an den Berufsförderungswerken

Die Arbeitsgemeinschaft „Die Deutschen Berufsförderungswerke“ (ARGE)  lässt die Umsetzung des Neuen Reha-Modells an den Berufsförderungswerken von 2008 bis 2011von der Universität Hamburg wissenschaftlich begleiten. Alle 28 Berufsförderungswerke (BFWs), die in der ARGE vertreten sind, verpflichten sich, den von ihnen organisierten Rehabilitationsprozess weiter zu verbessern und noch konsequenter auf die spezifischen Bedürfnisse auszurichten. Der Verlauf der Rehabilitationsmaßnahmen in den BFWs wird für die Teilnehmer/innen individueller gestaltet, damit sich deren Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt erhöhen.

Referenzmodell

Ausgangspunkt für die Umstrukturierung der Bildungsangebote und des gesamten Reha- und Integrationsmanagements in allen 28 BFWs ist ein Eckpunktepapier, auch Referenzmodell genannt, das die Steuerungsgruppe für das Projekt erarbeitet hat.

Referenzmodell

Das „Neue Reha-Modell“ greift aktuelle Entwicklungen in den Berufsförderungswerken auf und reagiert damit auf gesellschaftspolitische Forderungen, die sich entsprechend der Auslegung des Sozialgesetzbuches (SGB) IX auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben und gesellschaftlichen Leben beziehen. Die berufliche Rehabilitation muss auf Individualisierung und Flexibilisierung der Qualifikation setzen und gleichzeitig effektiv und effizient sein. Das „Neue Reha-Modell“ wird nach einem Beschluss der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Berufsförderungswerke in allen 28 Mitgliedseinrichtungen erprobt und umgesetzt. Dieses Vorhaben wird von Wissenschaftlern aus dem Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Universität Hamburg wissenschaftlich begleitet. Die Erfahrungen, Analysen und Entwicklungen aus dem Projekt GbRE (Ganzheitliche handlungsorientierte berufliche Rehabilitation Erwachsener), das von 1995 bis 2002 stattfand, bilden eine wesentliche Grundlage für die wissenschaftliche Arbeit. Projektleiter der wissenschaftlichen Begleitung sind erneut Prof. Dr. Wolfgang Seyd und Prof. Dr. Willi Brand.
Letzte Änderung dieser Seite am 18.09.2009 um 12:18 Uhr von admin

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